Ausstellungen und Auktionen


Ausstellung
07.05.2017 –
02.04.2018

So 15 - 18 Uhr
Do nach Voranmeldung
Kleiner Muck und Kalif Storch. Hegenbarth illustriert Hauffs Märchensammlung "Die Karawane"
Wer kennt sie nicht – den kleinen Muck mit seinen magischen Pantoffeln, die ihn geschwind durch die Lüfte tragen und den mittels Zaubertrick in einen Storch verwandelten Kalifen. Die beiden Märchenfiguren, die seit fast zwei Jahrhunderten Jung und Alt in die faszinierende Welt des Orients entführen, entstammen der Feder des romantischen Schriftstellers Wilhelm Hauff (1802-1827). Sein »Mährchen-Almanach auf das Jahr 1826, für Söhne und Töchter gebildeter Stände« ist eine Sammlung orientalischer Märchen, verbunden durch »Die Karawane« als Rahmenerzählung.

Hauffs Karawane begeisterte auch Josef Hegenbarth. Bereits Anfang der 1940er Jahre setzte sich der Künstler intensiv mit ihr auseinander und beschloss sie zu illustrieren. Dabei bearbeitete er den Märchenstoff gleich zweimal in unterschiedlichen Techniken:

Eine Gruppe von Feder- und zweifarbigen Pinselzeichnungen, die heute im Josef-Hegenbarth-Archiv verwahrt wird, diente als Vorlage für die erste, 1966 im Leipziger Reclam-Verlag erschienene illustrierte Ausgabe der Hauffschen Karawane. Die große Beliebtheit dieses mit 16 ganzseitigen Pinselzeichnungen und 101 kleinformatigen Federzeichnungen geschmückten Werkes zeigt sich in den vielen Auflagen und Nachdrucken mit bis zu 17.000 Exemplaren, die nicht nur in Ost- und Westdeutschland erschienen, sondern Hegenbarth selbst
in Japan bekannt machten.

Josef Hegenbarths zweiter Illustrations-Fassung, die er als Tuschzeichnungen ausführte, sollte eine abenteuerliche Reise beschieden sein. Ende des Zweiten Weltkrieges befand sich dieses Zeichnungskonvolut für ein nicht mehr realisiertes Buchprojekt im brandenburgischen Wriezen, wo es von der Roten Armee beschlagnahmt wurde und über Berlin in die Sowjetunion nach St. Petersburg gelangte. Im Rahmen der 1958/59 erfolgten Rückführung von Kunstwerken in die DDR wurde die Mappe mit 43 Zeichnungen aus dem Besitz Hegenbarths an das Berliner Kupferstichkabinett gegeben.

Nach über 70 Jahren kehren diese Illustrationen nun dauerhaft an den Ort ihrer Entstehung nach Loschwitz zurück und laden zum Vergleich mit den veröffentlichten »Karawane«-Illustrationen ein. Die Ausstellung bietet damit auch einen spannenden Einblick in die Arbeit der Provenienzrecherche.

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Josef-Hegenbarth-Archiv Dresden
Calberlastraße 2
01326 Dresden-Loschwitz
Tel.: 03 51. 49 14 32 11
Ausstellung
11.10.2017 –
27.01.2018

Di-–Sa
12–18 Uhr,
Mi 12–20 Uhr
u. n. Vereinb.
Wem die Glocke schlägt/ Das Lied von der Glocke/ Gesungen von Friedrich Schiller (1799)/ Gezeichnet
von Josef Hegenbarth (1922)/Gezeigt von der Hegenbarth Sammlung Berlin (2017)

Das berühmte Gedicht Schillers in der Interpretation von Josef Hegenbarth wird als Folge von 33 reich mit Leimfarbe, Aquarell, Rötel und Handschrift gestalteten Blättern aus dem Jahr 1922 vorgestellt und in einer bibliophilen Buchausgabe zusammen mit Schillers Versen, einem Kommentar und historischen Vergleichsabbildungen erscheinen.

Zur Hegenbarth Sammlung Berlin gehören drei Konvolute an aufwendig ausgeführten literarischen Aquarellen, die bislang nie vollständig ausgestellt oder veröffentlich wurden: zur Nibelungensage, zu der Novelle "Aus dem Leben eines Tagenichts" von Joseph von Eichendorff und zum Gedichtwerk "Das Lied von der Glocke" von Friedrich Schiller. Die Sammlung hat sich nun vorgenommen, diese drei Zyklen über die kommenden drei Jahre hin auszustellen und in Buchform zu publizieren.
(Pressetext)

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Hegenbarth Sammlung Berlin
Nürnberger Straße 49
10789 Berlin
Tel.: 0 30. 23 60 99 99
Fax: 0 30. 23 60 99 97
E-Mail: sammlung@herr-hegenbarth-berlin.de
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Ausstellung
09.09.2017 –
12.11.2017

So ein Zirkus!
Unter dem Titel "So ein Zirkus!" präsentiert die Ausstellung über 150 Kunstwerke zum Thema Zirkus, darunter Gemälde und Grafiken von Pablo Picasso, Henri Matisse, Marc Chagall, Erich Heckel, Paul Klee, Ernst Hassebrauk, Konrad Felixmüller, Max Slevogt, Joseph Hegenbarth oder Max Beckmann. Dieses Thema fasziniert seit Jahrhunderten Jung und Alt und löst Vorfreude und Neugier aus. Es hat unzählige Künstler zu außergewöhnlichen Kunstwerken inspiriert, die ihre Motive aus der bunten Welt rund um Manege, Clowns, Akrobaten oder Zirkustiere schöpfen.

In der eigens für das Kunsthaus Meyenburg Nordhausen konzipierten Ausstellung werden Werke von Künstlern aus drei Jahrhunderten gezeigt, die mit dieser ungewöhnlichen thematischen Ausrichtung auch einen Querschnitt durch die europäische Kunstgeschichte ermöglicht und zeigt mit welchen stilistischen Mitteln und unterschiedlichen künstlerischen Handschriften die verschiedenen Künstler ihre Motive der Zirkuswelt umgesetzt haben.
(Pressetext)

Unter den Leihgaben des Privatsammlers Wolfgang Finkbein, der diese Ausstellung bestückt hat, befinden sich von Josef Hegenbarth:
Elefantendressur (um 1956), Die Dressurreiterin in der Manege (1925), Musizierende Clowns, Pferdedressur.

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Kunsthaus Meyenburg
Alexander-Puschkin-Str. 31
99734 Nordhausen am Harz
Tel: 03 631 / 88 10 91
Fax: 03 631 / 89 80 11
E-Mail: kunsthaus@nordhausen.de

Ausstellung
11.05.2017 –
10.09.2017

Di- So 10 - 18 Uhr
Mi 10 - 21 Uhr
Von Kirchner bis Baselitz. Ein Jahrhunderterbe: Die Sammlung Hans Kinkel im Germanischen Nationalmuseum
Der 2015 verstorbene Kunstschriftsteller und Photograph Hans Kinkel war nicht nur ein aufmerksamer Beobachter der deutschen Kunstszene des 20. Jahrhunderts, sondern auch ein bedeutender Sammler. Seine exquisite Sammlung von fast 400 Handzeichnungen, die er der Graphischen Sammlung des Germanischen Nationalmuseums als Vermächtnis hinterließ, schlägt einen weiten Bogen über die deutsche Zeichenkunst des 20. Jahrhunderts – von Kirchner bis Baselitz. Mit einer Auswahl von 100 Blättern gibt die Ausstellung einen ersten Überblick über das Vermächtnis.

Sie beginnt mit Zeichnern der älteren Generation wie Max Klinger, Lovis Corinth und Käthe Kollwitz, sowie Beispielen der expressionistischen Zeichnung von Ernst-Ludwig Kirchner und Karl Schmidt-Rottluff. Den Schwerpunkt und die größte Sammlungsdichte bilden jedoch die Zeichner der 1920er Jahre in ihren verschiedensten Facetten: Sowohl der aggressive Verismus von George Grosz als auch der kritische Realismus von Karl Hubbuch, Rudolf Schlichter oder Jeanne Mammen ist hier vertreten.

Von Hegenbarth sind in der Ausstellung folgende fünf Blätter zu sehen: Sinnende, 1948 / Beim Einsteigen, 1947 / Gestalten auf der Straße (Im Gespräch), 1952 / Pferdedressur und Trapezakt, 1957 / Vorbereitungen zur Ausstellung, um 1948.

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Germanisches Nationalmuseum
Kartäusergasse 1
90402 Nürnberg
Tel. 09 11. 13 310
Ausstellung
29.06.2017 –
10.09.2017

Mi - Fr 12 - 17 Uhr
u. nach Vereinb.
Geschlossen:
24.7. - 4.8.
(Sommerferien)
Vision der Freiheit
Hans Schwipperts Gesamtkunstwerk für die Hedwigskathedrale Berlin

St. Hedwig, der erste katholische Kirchenbau in Berlin, wurde errichtet nach Skizzen Friedrichs des Großen, inspiriert vom Pantheon in Rom. Die Bauausführung erfolgte nach Plänen des Erbauers der heutigen Staatsoper unter den Linden nebenan, Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff. Geweiht wurde die Kirche 1773. Der Bau brannte 1943 nach einem Luftangriff aus, nur die Außenmauern blieben stehen. Der Innenraum wurde dann nach Entwürfen des renommierten Düsseldorfer Architekten Hans Schwippert neu ausgestaltet und 1963 vollendet. Die künstlerischen Beiträge, die eigens dafür gefertigt wurden, bilden ein einmaliges ästhetisches Gesamtkunstwerk. Josef Hegenbarth schuf — nach anfänglichem Zögern — eine Kreuzwegfolge für die Unterkirche, das letzte große Auftragswerk vor seinem Tod 1962. Der international anerkannte Ost-Berliner Metallbildhauer Fritz Kühn fertigte zartgliedrige Raumelemente, die Textilkünstlerin Margaretha Reichardt, ausgebildet u.a. am Bauhaus Dessau und mit internationalen Designpreisen ausgezeichnet, einen Wandteppich, der Glaskünstler Anton Wendling die geometrisch-rhythmisch gegliederten Kirchenfenster, die Goldschmiede Fritz Schwerdt und Hubertus Förster Altarschmuck und liturgisches Gerät. Der Ausbau wurde finanziert durch viele Spenden aus Ost und West.

Die Gemeinde von St. Hedwig hat über 50 Jahre ihre Kathedrale stolz und zufrieden genutzt. Das Erzbistum Berlin verfolgt nun akute Pläne, dieses bedeutende Zeugnis einer gelungenen Kooperation zwischen West und Ost ohne bauliche Notwendigkeit zu zerstören und den Innenraum neu und modisch als Eventlocation umzugestalten. Die Unterkirche soll geschlossen, ein weiteres Baudenkmal aus DDR Zeiten für immer vernichtet werden. Die private Hegenbarth Sammlung Berlin engagiert sich mit einer Präsentation von verwandten Kunstwerken, Skizzen, Modellen und Materialmustern der beteiligten Künstler aus der Entstehungsphase für den Erhalt dieser einmaligen Raumschöpfung und bietet mit der Kabinettausstellung, Führungen, Gesprächen und Veranstaltungen im Sommer 2017 ein Forum für Information, Austausch und Begegnung zwischen interessierten Kunst- und Architekturliebhabern, Denkmalschützern und Kirchgängern.

Die Ausstellung wird organisiert und kuratorisch betreut von Dr. Sabine Schulte, Landesdenkmalamt Berlin, Alfred M. Molter, Diplom-Kulturwissenschaftler, und Christopher Breu, Hegenbarth Sammlung Berlin.

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Hegenbarth Sammlung Berlin
Nürnberger Straße 49
10789 Berlin
Tel.: 0 30. 23 60 99 99
Fax: 0 30. 23 60 99 97
E-Mail: sammlung@herr-hegenbarth-berlin.de
Ausstellung
09.06.2017 –
20.08.2017

Di - So 11-18 Uhr
Hegenbarths Palette — Grafische Bild-Geschichten
Josef Hegenbarth (1884—1962) war ein begnadeter Künstler, dem es gelang mit der Zeichenfeder faszinierende Geschichten zu erzählen. Der 55. Todestag und 133. Geburtstag im Juni 2017 sind ein guter Grund, den Maler, Grafiker und Illustrator zu würdigen. Zumal seine letzte Ausstellung in Schwerin vor 43 Jahren stattfand. Der Ausstellungstitel „Hegenbarths Palette — Grafische Bild-Geschichten“ verweist auf das umfangreiche und vielseitige Schaffen des Künstlers. Seine Zeichnungen erinnern zuweilen an Karikaturen oder Comics und strahlen auch für heutige Betrachter eine beeindruckende Frische aus.

Erstmalig vereint das Schleswig-Holstein-Haus in Schwerin in seiner Ausstellung zwei hervorragende Hegenbarth-Sammlungen. Vom 9. Juni bis 20. August 2017 werden Originalzeichnungen aus den 1920er bis 1960er Jahren aus der Hegenbarth Sammlung Berlin und dem Kupferstichkabinett des Staatlichen Museums Schwerin gezeigt.

Die Berliner Sammlung kann auf „fabel“hafte und oft humorvolle Tierdarstellungen und Zirkusszenen verweisen. Auch Illustrationen zu Werken der Weltliteratur, denen sich Hegenbarth Zeit seines Lebens intensiv widmete, befinden sich darunter.

Vor allem mit lebensnahen Straßenszenen ist die Schweriner Hegenbarth Sammlung des Staatlichen Museums vertreten. In ihrer Art stehen die Werke George Grosz und Heinrich Zille nahe und weisen Hegenbarth als aufmerksamen Chronisten des Lebens aus.

Die Schweriner Sammlung verbindet eine ganz besondere Geschichte mit Hegenbarth. 1974 richtete der Kunsthistoriker Manfred Franz im Staatlichen Museum anlässlich des 90. Geburtstages des bedeutenden Künstlers eine Ausstellung aus. Zum Dank schenkte die Witwe Johanna Hegenbarth dem Schweriner Kupferstichkabinett einen beträchtlichen Bestand von Hegenbarth Grafiken, die nun im Schleswig-Holstein-Haus ausgestellt werden.

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Schleswig-Holstein-Haus
Puschkinstraße 12
19055 Schwerin
Ausstellung
29.06.2017 –
05.08.2017

Why did the artist cross the road? Hegenbarth trifft Gegenwart

Diese Ausstellung, eine fruchtbare Kooperation im Frühjahr 2017 zwischen Studierenden des Seminars Kunst zeigen von Prof. Dr. Ana Dimke an der Universität der Künste Berlin, der Künstlergruppe ARTISTS’ PROOF um Prof. Oliver Kossack an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und der Hegenbarth Sammlung Berlin, wandert nach Leipzig in den Salon Käthe der Galerie Kleindienst.

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Salon Käthe
(Galerie Kleindienst)
Käthe-Kollwitz-Straße 56
04109 Leipzig
Tel. Fax: 0341 4774553
E-Mail: kontakt@galeriekleindienst.de


Ausstellung
02.03.2017 –
13.05.2017

Di bis So
12 bis 18 Uhr
Geschlossen: 14.04.– 22.04.
(Osterferien)
Why did the artist cross the road? Hegenbarth trifft Gegenwart
Why did the artist cross the road? Fragt sich eine Gruppe junger Künstlerinnen und Künstler der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und der Universität der Künste Berlin in einer Auseinandersetzung mit dem Künstler Josef Hegenbarth in dieser Ausstellung.

Seien Sie Zeuge einer außergewöhnlichen Begegnung aller Protagonisten, deren künstlerische Positionen in der Auswahl von Exponaten, eigenen Texten und Grafiken zu dieser Frage aufeinandertreffen.

Ana Dimke, Professorin für Kunstdidaktik an der Universität der Künste Berlin, und Oliver Kossack, Professor für künstlerische Lehre in den künstlerischen Druckwerkstätten der Hochschule für Grafik und Buchdruck Leipzig, kennen sich durch die gemeinsame Zeit an der HGB Leipzig. Aus dieser Bekanntschaft und ihrem beiderseitigen Interesse für experimentelle Vermittlung zwischen Bild und Sprache ist nun ein Projekt verwirklicht worden, in dem die Studierenden aus Berlin und Leipzig kooperieren und eine gemeinsame Ausstellung in der Hegenbarth Sammlung Berlin entwickeln. (Auszug Pressetext)

Beteiligte Künstlerinnen: ART N MORE (Paul Bowler & Georg Weißbach), Christian Bold, Jennifer König, Oliver Kossack, Olga Monina, Malte Pätz, Stefanie Pojar, Lukas Weiß — und Josef Hegenbarth

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Hegenbarth Sammlung Berlin
Nürnberger Straße 49
10789 Berlin
Tel.: 0 30. 23 60 99 99
Fax: 0 30. 23 60 99 97
E-Mail: sammlung@herr-hegenbarth-berlin.de
Ausstellung
01.05.2016 –
26.03.2017

So
15–18 Uhr,
Do nach Voranmeldung
Netzwerk Hegenbarth.
Freunde, Kollegen, Weggefährten

Obwohl Josef Hegenbarth Dresden nur selten verließ, entwickelte er ein weit verzweigtes Netzwerk von Künstlerfreunden und -kollegen, die sein Schaffen begleiteten. Dieses Netzwerk spiegelt sich in zwei erstaunlichen Werkbeständen, die heute im Kupferstich-Kabinett Dresden verwahrt werden: Hegenbarths Stiftung von 41 grafischen Werken Dresdner Künstler sowie sein 260 Blatt umfassender Nachlass an Freundschaftsgaben. Die Ausstellung zeigt Hauptwerke jener Stiftung, die Hegenbarth nach dem Erhalt des Nationalpreises der DDR II. Klasse 1954 mit der Hälfte des Preisgeldes tätigte und damit Weggefährten wie Albert Wigand, Hans Körnig und Helmut Schmidt-Kirstein finanziell unterstützte. Darüber hinaus ließ er sie auch ideell an seiner Auszeichnung teilhaben und sicherte ihnen einen Platz in einer öffentlichen Sammlung. In Ergänzung mit ausgewählten Zeichnungen, Druckgrafiken und Fotografien des Nachlasses eröffnen sich somit neue Perspektiven auf Leben und Schaffen des Künstlers.

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Josef-Hegenbarth-Archiv Dresden
Calberlastraße 2
01326 Dresden-Loschwitz
Tel.: 03 51. 49 14 32 11
Ausstellung
30.11.2016 –
29.01.2017

Mi–So
13–21 Uhr,
Do
10–22 Uhr
Geschlossen:
21.12.2016 –
01.01.2017
Moment und Dauer. Hegenbarth und 14
Die Ausstellung „Moment und Dauer“ zeigt eine konzentrierte Auswahl von Blättern aus dem zeichnerischen Schaffen Josef Hegenbarths. Vorgestellt werden Motiv, Anschauung und der ausgeprägte zeichnerische Stil in der Entwicklung eines Lebenswerkes. Auf der einen Seite bilden die Begriffe Moment und Dauer Pole zwischen der Flüchtigkeit des Augenblicks und dem Bleibenden und Existentiellen, der Substanz. Auf der anderen Seite gibt es in Hegenbarths besten Blättern eine Art Verschmelzung zwischen Moment und Ewigkeit, zwischen dem Einzig-, Eigenartigen und dem Überindividuellen, zwischen Bewegung und Statik, zwischen Vergänglichkeit und Bleibendem. Auch die Wahl von Thema und Motiv ist von diesem Spannungsfeld geprägt, neben Blättern zur Bibel und zum Nibelungenlied, die auf lange Bildtraditionen zurückverweisen, stehen Alltagsbeobachtung und Jetzt-Zeit in Verschränkung und Gegenposition.

Als Erweiterung und Facettierung des Themas werden innerhalb der Ausstellung weitere zeichnerische Positionen gezeigt, zum einen von Zeichnern, die von der Biographie und der Generation Bezug zu Josef Hegenbarth haben. Zum anderen wird ein Bogen zu Blättern von zeitgenössischen Künstlern gespannt, die sich mit kongruierenden Themenlagen beschäftigen.

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Galerie Parterre Berlin
Kunstsammlung Pankow
Danziger Straße 101
10405 Berlin Prenzlauer Berg
Tel.: 030. 9 02 95 38 21 / -38 46
Fax: 030. 9 02 95 38 49
E-Mail: galerieparterre@berlin.de
(Die Galerie befindet sich im Haus 103)
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