Ausstellungen und Auktionen


Ausstellung
06.05.2018 –
04.11.2018

Sonntag 15 — 18 Uhr
Donnerstag nach tel. Voranmeldung
Geschichten um Hegenbarths anonyme Köpfe
Text und Bild stehen bei Josef Hegenbarth in einem engen Verhältnis. Als Illustrator gab der bildende Künstler literarischen Figuren ein Gesicht. Gleichzeitig interessierte ihn zeitlebens, unbekannte Menschen in Zeichnungen festzuhalten, indem er Passanten von der Straße ins Atelier holte. Nicht weniger als 300 namenlose Köpfe sind im Josef-Hegenbarth-Archiv erhalten, eine künstlerisch anspruchsvolle Gruppe von Männer-, Frauen- und Kinderbildnissen, die zwischen 1920 und 1962 entstanden. Sie dokumentieren Hegenbarths Vermögen, ein Gegenüber in seiner Persönlichkeit und seiner Stimmungslage spontan zu erfassen. Die Biografien der Dargestellten liegen im Dunkeln, doch sprechen die Gesichter ganz unmittelbar zu uns.
Die Autor*innen Marcel Beyer (*1965), Julia Boswank (*1986), Katharina Hacker (*1967), Florian Illies (*1971), Undine Materni (*1963), Ingo Schulze (*1962) und Volker Sielaff (*1966) sind unserer Einladung gefolgt, den anonymen Figuren neue Geschichten zu schenken. Wie Hegenbarth heben sie die Gestalten aus der Menge hervor. Das Experiment soll dazu anregen, den Zeichnungen mehr als nur einen bewundernden Blick zu schenken und eigene Geschichten zu erfinden.
In der Ausstellung werden die anonymen Köpfe durch eine Auswahl von Hegenbarths fein beobachteten Straßenszenen sowie Darstellungen literarischer Figuren und karikaturesk übersteigerter Typen ergänzt.
(Pressetext)

Homepage öffnen »

Josef-Hegenbarth-Archiv
Kupferstich-Kabinett
Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Calberlastraße 2
01326 Dresden
Tel.: 03 51. 49 14 32 11
Ältere Einträge
Ausstellung
10.05.2018 –
16.09.2018

Di, Mi, Fr — So
10 — 18 Uhr
Do 10 — 20 Uhr
Wanderlust — Von Caspar David Friedrich bis Auguste Renoir
Mit Rousseaus Parole „Zurück zur Natur!“ und Goethes Sturm-und-Drang-Dichtung wird das Wandern um 1800 zum Ausdruck eines modernen Lebensgefühls. Angesichts der rasanten gesellschaftlichen Umbrüche seit der Französischen Revolution entwickelt sich in einer Gegenbewegung eine neue Form der entschleunigten Selbst- und Welterkenntnis, die bis heute nachwirkt.

Seit der Romantik erobern sich Künstler die Natur zu Fuß und unter neuen Aspekten. Dem Wandern wächst dabei in der Kunst die sinnbildliche Bedeutung der Lebensreise und der symbolischen Pilgerschaft zu. Die selbstbestimmte Fußreise eröffnet eine neue, intensive Art der Naturbegegnung und eine sinnliche wie auch körperliche Form der Weltaneignung.

Die in der Ausstellung gezeigten Werke von Meistern wie Caspar David Friedrich, Carl Blechen, Karl Friedrich Schinkel, Johan Christian Dahl, Richard Wilson, Christen Købke, Gustave Courbet, Iwan Kramskoi, Ferdinand Hodler, Auguste Renoir, Emil Nolde, Ernst Ludwig Kirchner, Otto Dix und Ernst Barlach verdeutlichen, wie wirkmächtig und fruchtbar das Motiv des Wanderns nicht nur in Deutschland, sondern von Frankreich, Großbritannien über Dänemark und Norwegen bis nach Russland war. Die Ausstellung ist thematisch in verschiedene Kapitel gegliedert: Entdeckung der Natur, Lebensreise, Künstlerwanderung, Spaziergänge, Sehnsuchtsland Italien, Wanderlandschaften nördlich der Alpen.

Von Josef Hegenbarth wird ein Wandermotiv aus dem Mappenwerk "Aus dem Leben eines Taugenichts" von Josef von Eichendorff präsentiert: Der Taugenichts geht auf Wanderschaft (Seite 64), 1922 (Bisherige WV-Nr. C VII 504.004, (Blatt 4) ).

Homepage öffnen »

Alte Nationalgalerie
Bodestraße
10178 Berlin
Ausstellung
03.06.2018 –
12.08.2018

Di – So 10 – 17 Uhr
Jongleur mit Stift und Feder – Josef Hegenbarth. Illustrator des 20. Jahrhunderts
Geboren 1884, verbrachte Josef Hegenbarth den Großteil seines Lebens in seiner Wahlheimat Dresden. Typisch sind seine skizzenhaften Pinsel- und Federzeichnungen, welche in Form von Märchen- und Literaturillustrationen eine weite Verbreitung gefunden haben. Darüber hinaus sind durch seine Hand aber auch Arbeiten in Öl oder Radierungen entstanden. Die Ausstellung widmet sich exemplarisch den Themenbereichen Literatur, Porträt, Zirkus/Varieté und biblischen Themen.
(Pressetext)

Führungen: 12.06.2018 (11 Uhr), 16.06.2018 (15 Uhr), 27.06.2018 (17.30 Uhr), 08.07.2018 (11 Uhr), 29.07.2018 (11 Uhr), 10.08.2018 (16 Uhr)

Homepage öffnen »

Stadtmuseum | Stadtarchiv
Hauptstraße 83
40764 Langenfeld
Tel.: 0 21 73. 7 94 44 10
Fax: 0 21 73. 9 19 39 77
Ausstellung
22.02.2018 –
19.05.2018

Di—Fr 12—16 Uhr und n.V.
Schulklassen und angemeldete Gäste werktags ab 9 Uhr

Sonntagsmatinee: 13. Mai 2018 von 11—14 Uhr
Überflogenes Weiß (I) — Der östliche Hegenbarth
Pinselzeichnungen von Josef Hegenbarth und traditionelle chinesische Tuschmalerei

Ausgewählte Werke aus dem Museum für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin und dem Josef-Hegenbarth-Archiv, Kupferstich-Kabinett der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden in der Hegenbarth Sammlung Berlin

Die Hegenbarth Sammlung Berlin zeigt in dieser Ausstellung, wie inspirierend die traditionelle chinesische Tuschmalerei auf die Pinselzeichnungen Josef Hegenbarths einwirkte.

In der FAZ erschien dazu der Artikel "Probier's mal mit Geschicklichkeit" von Andreas Platthaus, verantwortlicher Redakteur für Literatur und literarisches Leben — zu lesen hier unter der Rubrik "Aushang" unter dem Stichwort "Presse".

Zur Ausstellung erscheint ein Begleitheft mit einem kunsthistorischen Beitrag von Uta Rahman-Steinert, Museum für Asiatische Kunst Berlin.


Homepage öffnen »

Hegenbarth Sammlung Berlin
Nürnberger Straße 49
10789 Berlin
Tel.: 0 30. 23 60 99 99
Fax: 0 30. 23 60 99 97
E-Mail: sammlung@herr-hegenbarth-berlin.de
Ausstellung
07.05.2017 –
02.04.2018

So 15 - 18 Uhr
Do nach Voranmeldung
Kleiner Muck und Kalif Storch. Hegenbarth illustriert Hauffs Märchensammlung "Die Karawane"
Wer kennt sie nicht – den kleinen Muck mit seinen magischen Pantoffeln, die ihn geschwind durch die Lüfte tragen und den mittels Zaubertrick in einen Storch verwandelten Kalifen. Die beiden Märchenfiguren, die seit fast zwei Jahrhunderten Jung und Alt in die faszinierende Welt des Orients entführen, entstammen der Feder des romantischen Schriftstellers Wilhelm Hauff (1802-1827). Sein »Mährchen-Almanach auf das Jahr 1826, für Söhne und Töchter gebildeter Stände« ist eine Sammlung orientalischer Märchen, verbunden durch »Die Karawane« als Rahmenerzählung.

Hauffs Karawane begeisterte auch Josef Hegenbarth. Bereits Anfang der 1940er Jahre setzte sich der Künstler intensiv mit ihr auseinander und beschloss sie zu illustrieren. Dabei bearbeitete er den Märchenstoff gleich zweimal in unterschiedlichen Techniken:

Eine Gruppe von Feder- und zweifarbigen Pinselzeichnungen, die heute im Josef-Hegenbarth-Archiv verwahrt wird, diente als Vorlage für die erste, 1966 im Leipziger Reclam-Verlag erschienene illustrierte Ausgabe der Hauffschen Karawane. Die große Beliebtheit dieses mit 16 ganzseitigen Pinselzeichnungen und 101 kleinformatigen Federzeichnungen geschmückten Werkes zeigt sich in den vielen Auflagen und Nachdrucken mit bis zu 17.000 Exemplaren, die nicht nur in Ost- und Westdeutschland erschienen, sondern Hegenbarth selbst
in Japan bekannt machten.

Josef Hegenbarths zweiter Illustrations-Fassung, die er als Tuschzeichnungen ausführte, sollte eine abenteuerliche Reise beschieden sein. Ende des Zweiten Weltkrieges befand sich dieses Zeichnungskonvolut für ein nicht mehr realisiertes Buchprojekt im brandenburgischen Wriezen, wo es von der Roten Armee beschlagnahmt wurde und über Berlin in die Sowjetunion nach St. Petersburg gelangte. Im Rahmen der 1958/59 erfolgten Rückführung von Kunstwerken in die DDR wurde die Mappe mit 43 Zeichnungen aus dem Besitz Hegenbarths an das Berliner Kupferstichkabinett gegeben.

Nach über 70 Jahren kehren diese Illustrationen nun dauerhaft an den Ort ihrer Entstehung nach Loschwitz zurück und laden zum Vergleich mit den veröffentlichten »Karawane«-Illustrationen ein. Die Ausstellung bietet damit auch einen spannenden Einblick in die Arbeit der Provenienzrecherche.

Homepage öffnen »

Josef-Hegenbarth-Archiv Dresden
Calberlastraße 2
01326 Dresden-Loschwitz
Tel.: 03 51. 49 14 32 11
Ausstellung
11.10.2017 –
27.01.2018

Di-–Sa
12–18 Uhr,
Mi 12–20 Uhr
u. n. Vereinb.
Wem die Glocke schlägt/ Das Lied von der Glocke/ Gesungen von Friedrich Schiller (1799)/ Gezeichnet
von Josef Hegenbarth (1922)/Gezeigt von der Hegenbarth Sammlung Berlin (2017)

Das berühmte Gedicht Schillers in der Interpretation von Josef Hegenbarth wird als Folge von 33 reich mit Leimfarbe, Aquarell, Rötel und Handschrift gestalteten Blättern aus dem Jahr 1922 vorgestellt und in einer bibliophilen Buchausgabe zusammen mit Schillers Versen, einem Kommentar und historischen Vergleichsabbildungen erscheinen.

Zur Hegenbarth Sammlung Berlin gehören drei Konvolute an aufwendig ausgeführten literarischen Aquarellen, die bislang nie vollständig ausgestellt oder veröffentlich wurden: zur Nibelungensage, zu der Novelle "Aus dem Leben eines Tagenichts" von Joseph von Eichendorff und zum Gedichtwerk "Das Lied von der Glocke" von Friedrich Schiller. Die Sammlung hat sich nun vorgenommen, diese drei Zyklen über die kommenden drei Jahre hin auszustellen und in Buchform zu publizieren.
(Pressetext)

Homepage öffnen »

Hegenbarth Sammlung Berlin
Nürnberger Straße 49
10789 Berlin
Tel.: 0 30. 23 60 99 99
Fax: 0 30. 23 60 99 97
E-Mail: sammlung@herr-hegenbarth-berlin.de
Ausstellung
09.09.2017 –
12.11.2017

So ein Zirkus!
Unter dem Titel "So ein Zirkus!" präsentiert die Ausstellung über 150 Kunstwerke zum Thema Zirkus, darunter Gemälde und Grafiken von Pablo Picasso, Henri Matisse, Marc Chagall, Erich Heckel, Paul Klee, Ernst Hassebrauk, Konrad Felixmüller, Max Slevogt, Joseph Hegenbarth oder Max Beckmann. Dieses Thema fasziniert seit Jahrhunderten Jung und Alt und löst Vorfreude und Neugier aus. Es hat unzählige Künstler zu außergewöhnlichen Kunstwerken inspiriert, die ihre Motive aus der bunten Welt rund um Manege, Clowns, Akrobaten oder Zirkustiere schöpfen.

In der eigens für das Kunsthaus Meyenburg Nordhausen konzipierten Ausstellung werden Werke von Künstlern aus drei Jahrhunderten gezeigt, die mit dieser ungewöhnlichen thematischen Ausrichtung auch einen Querschnitt durch die europäische Kunstgeschichte ermöglicht und zeigt mit welchen stilistischen Mitteln und unterschiedlichen künstlerischen Handschriften die verschiedenen Künstler ihre Motive der Zirkuswelt umgesetzt haben.
(Pressetext)

Unter den Leihgaben des Privatsammlers Wolfgang Finkbein, der diese Ausstellung bestückt hat, befinden sich von Josef Hegenbarth:
Elefantendressur (um 1956), Die Dressurreiterin in der Manege (1925), Musizierende Clowns, Pferdedressur.

Homepage öffnen »

Kunsthaus Meyenburg
Alexander-Puschkin-Str. 31
99734 Nordhausen am Harz
Tel: 03 631 / 88 10 91
Fax: 03 631 / 89 80 11
E-Mail: kunsthaus@nordhausen.de

Ausstellung
11.05.2017 –
10.09.2017

Di- So 10 - 18 Uhr
Mi 10 - 21 Uhr
Von Kirchner bis Baselitz. Ein Jahrhunderterbe: Die Sammlung Hans Kinkel im Germanischen Nationalmuseum
Der 2015 verstorbene Kunstschriftsteller und Photograph Hans Kinkel war nicht nur ein aufmerksamer Beobachter der deutschen Kunstszene des 20. Jahrhunderts, sondern auch ein bedeutender Sammler. Seine exquisite Sammlung von fast 400 Handzeichnungen, die er der Graphischen Sammlung des Germanischen Nationalmuseums als Vermächtnis hinterließ, schlägt einen weiten Bogen über die deutsche Zeichenkunst des 20. Jahrhunderts – von Kirchner bis Baselitz. Mit einer Auswahl von 100 Blättern gibt die Ausstellung einen ersten Überblick über das Vermächtnis.

Sie beginnt mit Zeichnern der älteren Generation wie Max Klinger, Lovis Corinth und Käthe Kollwitz, sowie Beispielen der expressionistischen Zeichnung von Ernst-Ludwig Kirchner und Karl Schmidt-Rottluff. Den Schwerpunkt und die größte Sammlungsdichte bilden jedoch die Zeichner der 1920er Jahre in ihren verschiedensten Facetten: Sowohl der aggressive Verismus von George Grosz als auch der kritische Realismus von Karl Hubbuch, Rudolf Schlichter oder Jeanne Mammen ist hier vertreten.

Von Hegenbarth sind in der Ausstellung folgende fünf Blätter zu sehen: Sinnende, 1948 / Beim Einsteigen, 1947 / Gestalten auf der Straße (Im Gespräch), 1952 / Pferdedressur und Trapezakt, 1957 / Vorbereitungen zur Ausstellung, um 1948.

Homepage öffnen »

Germanisches Nationalmuseum
Kartäusergasse 1
90402 Nürnberg
Tel. 09 11. 13 310
Ausstellung
29.06.2017 –
10.09.2017

Mi - Fr 12 - 17 Uhr
u. nach Vereinb.
Geschlossen:
24.7. - 4.8.
(Sommerferien)
Vision der Freiheit
Hans Schwipperts Gesamtkunstwerk für die Hedwigskathedrale Berlin

St. Hedwig, der erste katholische Kirchenbau in Berlin, wurde errichtet nach Skizzen Friedrichs des Großen, inspiriert vom Pantheon in Rom. Die Bauausführung erfolgte nach Plänen des Erbauers der heutigen Staatsoper unter den Linden nebenan, Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff. Geweiht wurde die Kirche 1773. Der Bau brannte 1943 nach einem Luftangriff aus, nur die Außenmauern blieben stehen. Der Innenraum wurde dann nach Entwürfen des renommierten Düsseldorfer Architekten Hans Schwippert neu ausgestaltet und 1963 vollendet. Die künstlerischen Beiträge, die eigens dafür gefertigt wurden, bilden ein einmaliges ästhetisches Gesamtkunstwerk. Josef Hegenbarth schuf — nach anfänglichem Zögern — eine Kreuzwegfolge für die Unterkirche, das letzte große Auftragswerk vor seinem Tod 1962. Der international anerkannte Ost-Berliner Metallbildhauer Fritz Kühn fertigte zartgliedrige Raumelemente, die Textilkünstlerin Margaretha Reichardt, ausgebildet u.a. am Bauhaus Dessau und mit internationalen Designpreisen ausgezeichnet, einen Wandteppich, der Glaskünstler Anton Wendling die geometrisch-rhythmisch gegliederten Kirchenfenster, die Goldschmiede Fritz Schwerdt und Hubertus Förster Altarschmuck und liturgisches Gerät. Der Ausbau wurde finanziert durch viele Spenden aus Ost und West.

Die Gemeinde von St. Hedwig hat über 50 Jahre ihre Kathedrale stolz und zufrieden genutzt. Das Erzbistum Berlin verfolgt nun akute Pläne, dieses bedeutende Zeugnis einer gelungenen Kooperation zwischen West und Ost ohne bauliche Notwendigkeit zu zerstören und den Innenraum neu und modisch als Eventlocation umzugestalten. Die Unterkirche soll geschlossen, ein weiteres Baudenkmal aus DDR Zeiten für immer vernichtet werden. Die private Hegenbarth Sammlung Berlin engagiert sich mit einer Präsentation von verwandten Kunstwerken, Skizzen, Modellen und Materialmustern der beteiligten Künstler aus der Entstehungsphase für den Erhalt dieser einmaligen Raumschöpfung und bietet mit der Kabinettausstellung, Führungen, Gesprächen und Veranstaltungen im Sommer 2017 ein Forum für Information, Austausch und Begegnung zwischen interessierten Kunst- und Architekturliebhabern, Denkmalschützern und Kirchgängern.

Die Ausstellung wird organisiert und kuratorisch betreut von Dr. Sabine Schulte, Landesdenkmalamt Berlin, Alfred M. Molter, Diplom-Kulturwissenschaftler, und Christopher Breu, Hegenbarth Sammlung Berlin.

Homepage öffnen »

Hegenbarth Sammlung Berlin
Nürnberger Straße 49
10789 Berlin
Tel.: 0 30. 23 60 99 99
Fax: 0 30. 23 60 99 97
E-Mail: sammlung@herr-hegenbarth-berlin.de
Ausstellung
09.06.2017 –
20.08.2017

Di - So 11-18 Uhr
Hegenbarths Palette — Grafische Bild-Geschichten
Josef Hegenbarth (1884—1962) war ein begnadeter Künstler, dem es gelang mit der Zeichenfeder faszinierende Geschichten zu erzählen. Der 55. Todestag und 133. Geburtstag im Juni 2017 sind ein guter Grund, den Maler, Grafiker und Illustrator zu würdigen. Zumal seine letzte Ausstellung in Schwerin vor 43 Jahren stattfand. Der Ausstellungstitel „Hegenbarths Palette — Grafische Bild-Geschichten“ verweist auf das umfangreiche und vielseitige Schaffen des Künstlers. Seine Zeichnungen erinnern zuweilen an Karikaturen oder Comics und strahlen auch für heutige Betrachter eine beeindruckende Frische aus.

Erstmalig vereint das Schleswig-Holstein-Haus in Schwerin in seiner Ausstellung zwei hervorragende Hegenbarth-Sammlungen. Vom 9. Juni bis 20. August 2017 werden Originalzeichnungen aus den 1920er bis 1960er Jahren aus der Hegenbarth Sammlung Berlin und dem Kupferstichkabinett des Staatlichen Museums Schwerin gezeigt.

Die Berliner Sammlung kann auf „fabel“hafte und oft humorvolle Tierdarstellungen und Zirkusszenen verweisen. Auch Illustrationen zu Werken der Weltliteratur, denen sich Hegenbarth Zeit seines Lebens intensiv widmete, befinden sich darunter.

Vor allem mit lebensnahen Straßenszenen ist die Schweriner Hegenbarth Sammlung des Staatlichen Museums vertreten. In ihrer Art stehen die Werke George Grosz und Heinrich Zille nahe und weisen Hegenbarth als aufmerksamen Chronisten des Lebens aus.

Die Schweriner Sammlung verbindet eine ganz besondere Geschichte mit Hegenbarth. 1974 richtete der Kunsthistoriker Manfred Franz im Staatlichen Museum anlässlich des 90. Geburtstages des bedeutenden Künstlers eine Ausstellung aus. Zum Dank schenkte die Witwe Johanna Hegenbarth dem Schweriner Kupferstichkabinett einen beträchtlichen Bestand von Hegenbarth Grafiken, die nun im Schleswig-Holstein-Haus ausgestellt werden.

Homepage öffnen »

Schleswig-Holstein-Haus
Puschkinstraße 12
19055 Schwerin
        1  2  3  4  5  6  7  8  9  10  11  12  13  vorblättern »
Login für
registrierte Nutzer:


Service