Presse


16.05.2018

Tagesspiegel

Josef Hegenbarth Schau. Inspiration aus Fernost. Von Christiane Meixner

Die faszinierende Kabinettausstellung „Der östliche Hegenbarth“ versammelt knapp 40 Werke, die den Einfluss ostasiatischer Techniken und Motive auf den Maler zeigen.

Indizien gab es immer. Der leichte, die dunklen Linien porös aufbrechende Strich, mit dem Josef Hegenbarth seine Menschen, Tiere und Sensationen auf helle Blätter bannte. Das Buch über ostasiatische Tuschemalerei in seinem Besitz. Und ja, auch die Zeichnungen von Guan Liang im Nachlass des Künstlers: In den fünfziger Jahren hielt sich der chinesische Maler eine Zeitlang in der DDR auf, die beiden Blätter widmete er Hegenbarth. Sie sind sich garantiert begegnet.
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11.05.2018

Sächsische Zeitung

Was lauert da, hinter den Tälern der Nase? Josef Hegenbarth hat Leute von der Straße geholt und gezeichnet – für Schriftsteller ein gefundenes Fressen. Von Karin Großmann

Niemand kennt diese Frau. Niemand weiß, wie sie heißt, was sie mag und welches Schicksal sie mit sich herumträgt. Sie bleibt anonym. Es könnte eine gewisse Frieda Ceuner sein, Mutter von sechs Kindern und verheiratet mit Otto, dem Gleisarbeiter. Diese Frau ist eine von vielen Passanten, die der Dresdner Maler und Grafiker Josef Hegenbarth von der Straße weg in sein Atelier bat. Er sammelte Köpfe wie andere Leute Heiligenbilder oder Bonbonpapier. Die Wirkung liegt in jedem Fall im Detail. Rund 300 solche Blätter blieben erhalten. Sie zeigen das Können des Meisters, der nur wenige Striche brauchte, um das Charakteristische einer Figur zu erfassen. Kaum zu glauben, dass diese Porträts nur Fingerübungen gewesen sein könnten.

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14.04.2018

FAZ

Probier’s mal mit Geschicklichkeit. Hegenbarth-Sammlung in Berlin. Von Andreas Platthaus

Josef Hegenbarth war einer der besten deutschen Zeichner des zwanzigsten Jahrhunderts. Eine Kabinettausstellung in Berlin zeigt nun, welchen Einfluss asiatische Kunst auf sein Werk hatte.


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02.04.2018

Art Depesche

Josef Hegenbarth und der ferne Osten – Ausstellung in Berlin. Von Ruedi Strese

Berlin – Vor einigen Monaten stellten wir auf dieser Seite die Berliner Hegenbarth Sammlung und ihre damalige Ausstellung zu den Illustrationen des Künstlers zu Schillers „Lied von der Glocke“ vor. Nun gibt es interessante Neuigkeiten zu berichten, denn wieder gibt es in den Räumlichkeiten der Sammlung eine Schau, welche sich der Begegnung zweier Künstler widmet, nämlich des chinesischen Zeichners Guan Liang mit (natürlich) Josef Hegenbarth, sowie allgemein dem Einfluß der chinesischen Kunst auf dessen Schaffen.


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01.03.2018

kunst:art

Hegenbarths Wahlverwandschaft. Der Einfluss der chinesischen Tuschmalerei auf Hegenbarth. Von Karolina Wrobel

Es war ein kleines, aber geöffnetes zeitgeschichtliches Fenster, das der in der DDR lebende Maler und Zeichner Josef Hegenbarth nutzte: Während die Bundesrepublik Deutschland erst 1972 diplomatische Beziehungen zu China aufnahm, war die von der DDR ausgehende Verbindung gleich 1949 initiiert worden.
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