Presse


01.02.2019

SZ Immo Magazin Ausgabe 220 / Februar 2019

Mehr als ein Hauch von Hegenbarth. Von Thessa Wolf

Das Wohnhaus des Dresdner Künstlers in Dresden-Loschwitz ist heute Museum - mit der originalen Inneneinrichtung und wechselnden Ausstellungen.

Das Museum sieht man dem Haus nicht an. Das ist ein bisschen schade, weil deshalb nur Leute reinschauen, die von dem Schatz, der sich hinter den Mauern verbirgt, schon gehört haben. "Wegen des Denkmalschutzes können wir außen kaum Werbung anbringen", sagt Daniela Koch vom Kupferstichkabinett der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Sie arbeitet im Loschwitzer Hegenbarth-Archiv, organisiert Workshops und Führungen und zeigt auch selbst die Räume des Künstlers. "Das ist wirklich besonders", sagt sie und verweist auf die fast im Originalzustand erhaltenen Zimmer.
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01.02.2019

SZ Immo Magazin Ausgabe 220 / Februar 2019

Worte wie Bilder. Von Thessa Wolf

Noch bis zum 14. April ist die Ausstellung "Heinrich von Kleist. Hegenbarth und Baumhekel" in der ersten Etage des Hegenbarth-Archivs zu sehen.

Drei Männer, drei Zeiten: Anfang des 19. Jahrhunderts veröfffentlichte Heinrich von Kleist zwei Bände mit Erzählungen. Mitte des 20. Jahrhunderts fertigte Josef Hegenbarth Tuschezeichnungen dazu. 2014 setzte Thomas Baumhekel die Kleist-Worte in Schriftzeichen um - japanische Übersetzungen, die noch im gleichen Jahr viel Beifall bei einer Ausstellung im ostasiatischen Land bekamen. Ein privater Berliner Sammler brachte den "fernöstlich inspirierten" Josef Hegenbarth und Thomas Baumhekel erstmals zusammen. In Dresden entwickelte sich daraufhin die Idee, auf Grundlage der Kleistschen Erzählungen ein Dreigestirn aus Poesie , Bild und Bild-Schrift in Dresden zu zeigen.
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16.05.2018

Tagesspiegel

Josef Hegenbarth Schau. Inspiration aus Fernost. Von Christiane Meixner

Die faszinierende Kabinettausstellung „Der östliche Hegenbarth“ versammelt knapp 40 Werke, die den Einfluss ostasiatischer Techniken und Motive auf den Maler zeigen.

Indizien gab es immer. Der leichte, die dunklen Linien porös aufbrechende Strich, mit dem Josef Hegenbarth seine Menschen, Tiere und Sensationen auf helle Blätter bannte. Das Buch über ostasiatische Tuschemalerei in seinem Besitz. Und ja, auch die Zeichnungen von Guan Liang im Nachlass des Künstlers: In den fünfziger Jahren hielt sich der chinesische Maler eine Zeitlang in der DDR auf, die beiden Blätter widmete er Hegenbarth. Sie sind sich garantiert begegnet.
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11.05.2018

Sächsische Zeitung

Was lauert da, hinter den Tälern der Nase? Josef Hegenbarth hat Leute von der Straße geholt und gezeichnet – für Schriftsteller ein gefundenes Fressen. Von Karin Großmann

Niemand kennt diese Frau. Niemand weiß, wie sie heißt, was sie mag und welches Schicksal sie mit sich herumträgt. Sie bleibt anonym. Es könnte eine gewisse Frieda Ceuner sein, Mutter von sechs Kindern und verheiratet mit Otto, dem Gleisarbeiter. Diese Frau ist eine von vielen Passanten, die der Dresdner Maler und Grafiker Josef Hegenbarth von der Straße weg in sein Atelier bat. Er sammelte Köpfe wie andere Leute Heiligenbilder oder Bonbonpapier. Die Wirkung liegt in jedem Fall im Detail. Rund 300 solche Blätter blieben erhalten. Sie zeigen das Können des Meisters, der nur wenige Striche brauchte, um das Charakteristische einer Figur zu erfassen. Kaum zu glauben, dass diese Porträts nur Fingerübungen gewesen sein könnten.

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14.04.2018

FAZ

Probier’s mal mit Geschicklichkeit. Hegenbarth-Sammlung in Berlin. Von Andreas Platthaus

Josef Hegenbarth war einer der besten deutschen Zeichner des zwanzigsten Jahrhunderts. Eine Kabinettausstellung in Berlin zeigt nun, welchen Einfluss asiatische Kunst auf sein Werk hatte.


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