Presse


02.04.2018

Art Depesche

Josef Hegenbarth und der ferne Osten – Ausstellung in Berlin. Von Ruedi Strese

Berlin – Vor einigen Monaten stellten wir auf dieser Seite die Berliner Hegenbarth Sammlung und ihre damalige Ausstellung zu den Illustrationen des Künstlers zu Schillers „Lied von der Glocke“ vor. Nun gibt es interessante Neuigkeiten zu berichten, denn wieder gibt es in den Räumlichkeiten der Sammlung eine Schau, welche sich der Begegnung zweier Künstler widmet, nämlich des chinesischen Zeichners Guan Liang mit (natürlich) Josef Hegenbarth, sowie allgemein dem Einfluß der chinesischen Kunst auf dessen Schaffen.


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01.03.2018

kunst:art

Hegenbarths Wahlverwandschaft. Der Einfluss der chinesischen Tuschmalerei auf Hegenbarth. Von Karolina Wrobel

Es war ein kleines, aber geöffnetes zeitgeschichtliches Fenster, das der in der DDR lebende Maler und Zeichner Josef Hegenbarth nutzte: Während die Bundesrepublik Deutschland erst 1972 diplomatische Beziehungen zu China aufnahm, war die von der DDR ausgehende Verbindung gleich 1949 initiiert worden.
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12.12.2017

Art Depesche

Josef Hegenbarths Illustrationen zu Schillers Lied von der Glocke. Von Ruedi Strese

Berlin - Schillers „Lied von der Glocke“ gehört sicher zu den bekanntesten deutschen Gedichten und ist einige Male illustriert worden, darunter von namhaften Künstlern wie Ludwig Richter oder Ernst Erwin Oehme. Auch Josef Hegenbarth hat sich in insgesamt 32 Aquarellen und Rötelzeichnungen mit dem Stoff befaßt; die Hegenbarth Sammlung Berlin stellt diese interessanten Arbeiten noch bis in den Januar 2018 öffentlich aus.

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01.03.2017

kunst:art

Im Hause Hegenbarths. Studenten setzen sich mit dem Werk von Josef Hegenbarth auseinander. Von Karolina Wrobel

Es ist eine ganz eigene Schule der Beobachtung, die es mit den Augen des Künstlers Josef Hegenbarth (1884-1962) zu entdecken gilt. In seinen Bildern nimmt er mal die Perspektive eines Voyeurs ein, mal die eines politischen Karikaturisten. Doch jedes Mal wird seine Hand von der präzisen Erinnerung an Stadträume, Situationen und Gesichter geleitet. Wo er sich auf die Wirklichkeit bezieht, da reichen wenige skizzenhafte Andeutungen, um den Moment einzufangen. Dagegen offenbaren seine Buch-Illustrationen, wie sehr Hegenbarth noch aus der Literatur und also damit aus einer fiktiven Welt Visualität schöpfen konnte. Die Spannweite seiner Arbeiten reicht vom Malerischen über den ruppigen Strich bis hin zur abstrakt anmutenden Skizze.

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17.01.2017

Neues Deutschland. Sozialistische Tageszeitung

Zeichnungen der Gegenwart. »Hegenbarth + 14« - in der Galerie Parterre. Von Klaus Hammer

Die Zeichnung versteht sich als unmittelbare Wahrnehmung dessen, was der Künstler spontan einfängt oder sich vorstellt. Es wird etwas festgehalten, was nur in diesem einen Augenblick so und nicht anders existiert. Als knappe Verkürzung auf das Wesentliche kann sich ihre Aussage dabei bis zur Chiffre verdichten. Durch Reduktion der Form mitunter bis zum Andeuten einiger weniger Striche ist der Zeichnung das Fragmentarische eigen. Einmal aber aufs Papier geworfen, überdauert das festgehaltene Sujet Künstler und Zeiten und gibt zugleich Aufschluss über den besonderen Zustand des Künstlers, in dem er sich befunden hat, seine Sichtweise, seine künstlerische Methode.


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